S3 E20 - Nicht gewagt, sondern notwendig! - Entlastung in der heißen Jahresendphase

Shownotes

Hört auch gern in die Folge Detox im Alltag - weil wir eh schon genug müssen rein.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen zu Any Questions, dem Podcast über ganz normalen Familienwahnsinn.

00:00:04: Mama, wo bist du?

00:00:06: Hi ihr Lieben.

00:00:07: Oh, machen wir endlich wieder Podcast.

00:00:08: Mama, darf ich mitmachen?

00:00:10: Leute, ich hab euch ultra lieb, aber das ist mein Mietteil.

00:00:18: Als getrennt erziehende Mama von vier Töchtern erlebe ich so ziemlich jede Lebenslage.

00:00:22: Von Teenie-Drama bis Babyglück.

00:00:24: Und genau darüber reden wir hier.

00:00:26: Los geht's.

00:00:27: Hallo ihr Lieben, ich freue mich heute ganz besonders, dass ihr wieder mit am Start seid.

00:00:31: Denn wir gehen auf die heiße Jahresendphase zu.

00:00:35: Am kommenden Sonntag ist schon wieder der erste Advent.

00:00:39: Und ja, das ist ja auch so der Startschuss für das trubelige Weihnachtsgeschäft.

00:00:44: Und tatsächlich ist das auch schon das Thema, über das ich heute mit euch sprechen möchte, denn eingangs möchte ich auch schon mal direkt von euch wissen, wie geht es euch in dieser trubeligen Zeit?

00:00:54: Seid ihr da total easygoing und sagt, ja, es ist voll entspannt für mich, da kriegt mich nichts aus der Ruhe oder seid ihr da eher so unterwegs, dass ihr denkt, boah, ich bin so froh, wenn es vorbei ist?

00:01:06: und das bringt mich einfach so aus dem Konzept dieser Dauerstress, das kann ich einfach überhaupt nicht.

00:01:13: Ich persönlich kann beide Perspektiven total nachvollziehen.

00:01:17: Mittlerweile bin ich eher Typ easy going.

00:01:21: All die anderen Jahre vor dem letzten Jahr war ich so ultra unter Strom, unfassbar gestresst und vor letztes Jahr habe ich da tatsächlich auch gedacht Moment.

00:01:34: Also Weihnachten soll ja nicht nur den anderen Spaß machen und Freude bringen, sondern auch mir.

00:01:40: Und wenn ich da zurückgedacht habe, in diesem vorletzten Jahr, habe ich da so für mich festgestellt, habe ich eigentlich so lange nicht gehabt.

00:01:51: Und das hat mich einfach so gestört, dass ich gesagt habe, nö, ich möchte daran unbedingt was ändern.

00:01:56: Und all das, was ich verändert habe, darüber möchte ich heute unbedingt mit euch sprechen, über all diese Dinge, die es... sich lohnt, auf jeden Fall mal näher für sich selbst anzuschauen.

00:02:06: Ich sag nicht, dass ich hier eine Wahrheit verkaufe, die für alle passt.

00:02:09: Wie gesagt, ich bin kein Erziehungsratgeber, keine Psychologin an der Stelle.

00:02:13: Und wenn ihr auch dazu gerne wieder Kommentare da lasst, mir schreibt, egal auf welcher Plattform, ob Insta, ob über E-Mail, meldet euch sehr gerne jederzeit.

00:02:23: Und warum das vor allem auch Sinn macht, sich das nicht nur für die Weihnachtszeit vorzunehmen, sondern auch für alle die anderen.

00:02:29: großen Aktivitäten und Feste, die so regelmäßig über das Jahr anstehen, sich mal näher anzuschauen, was ist eigentlich wirklich Ziel?

00:02:38: Was ist Ziel der Feier?

00:02:39: Was ist Sinn und Zweck der Feier?

00:02:41: Und darf es denn vielleicht auch mal ein bisschen weniger sein an der ein oder anderen Stelle?

00:02:47: Aber steigen wir mal direkt ein.

00:02:49: Als ich da also vorletztes Jahr gerade mitten in der Weihnachtszeit gesteckt habe und dann irgendwann vor lauter Weihnachtsdeko ist abgehakt, Adventskalender steht, der ist selbst befüllt für alle Kinder, der Adventskranz ist selbstverständlich selbst gebastelt und eine Weihnachtsfeier, die sich an der nächsten gereit hat, wird natürlich besucht, natürlich bringen wir da auch was Selbstgebackenes mit, denn natürlich backen wir auch noch außer der Reihe Selbstplätzchen.

00:03:17: um diese Weihnachtsfeiern herum nicht nur für diese Weihnachtsfeiern.

00:03:21: Am Ende des Tages wusste ich schon gar nicht mehr, auf wessen Feier ich da überhaupt gewesen bin.

00:03:25: Es war einfach so stressig, von einem Termin zum nächsten zu hechten, ein Schuddu nach dem nächsten abzuhaken.

00:03:32: Ich wusste einfach nicht mehr, wo mir der Kopf steht.

00:03:34: Und an der Stelle habe ich dann tatsächlich gedacht, stopp, stopp, stopp.

00:03:37: Also irgendwo reicht es auch.

00:03:40: Die Weihnachtszeit ist was, was ich eigentlich mit so viel Gemütlichkeit verbinde, aber es fühlt sich einfach für mich in mir drin so überhaupt nicht gemütlich an.

00:03:50: Und für mich konnte es einfach nicht Ziel des Ganzen sein, dass ich auf diesen einen Weihnachtsfeiertag hinarbeite, an dem ich mit meiner Familie zusammensitze und es dann möglicherweise eventuell gemütlich wird.

00:04:04: Und alle diejenigen, die das Weihnachtsfest bei sich zu Hause ausrichten, Wissen, not gonna happen.

00:04:12: Das wird einfach nicht passieren.

00:04:14: Also mal an der Stelle gesagt, es blieb mir ja schon förmlich überhaupt nichts anderes übrig, als mir Gedanken zu machen, was kann ich wie anders machen, damit auch ich die Weihnachtszeit irgendwie genießen kann.

00:04:27: Und ja, um das Ganze mal in ein Wort zusammenzufassen, ich war einfach absolut überfordert.

00:04:33: Was macht man also, wenn man überfordert ist?

00:04:36: Richtig, man gibt es erst mal zu, sieht ein, dass das Status quo ist und versucht die Riesenbaustelle des riesige große Problemen erst mal zu zerlegen in lauter Teilprobleme und dann zu gucken, was kann man denn da besser machen, was kann man zusammenstreichen, was kann man weglassen, was tut keinem weh, wenn es nicht passiert.

00:04:55: Und genau das habe ich an der Stelle dann gemacht.

00:04:58: Also schauen wir uns mal an.

00:05:00: Was war denn da eigentlich an diesem vorletzten Weihnachtsfest für uns zu Hause als Familie?

00:05:05: Status quo?

00:05:06: Und das ein oder andere oder vielleicht auch alles oder noch viel mehr werdet ihr sicherlich auch aus eurer eigenen Weihnachtszeit wiedererkennen.

00:05:15: Und wenn ich da in unsere Weihnachtszeit so reinschaue, wie sie vor zwei Jahren noch abgelaufen ist, dann ... sind die meisten Dinge natürlich schon weit im Voraus passiert als zum ersten Zwölften, wenn das erste Adventskalender Türchen geöffnet werden darf oder am Advent, wenn die erste Kerze angebrannt werden darf.

00:05:34: Nein, das passiert natürlich schon weit im Voraus, dass die ganzen Adventskalender Geschenke vorher eingekauft wurden und auch der Adventskranz schon weit im Voraus gesteckt wurde und auch der Weihnachtswichtel, der dabei uns eingezogen ist.

00:05:49: schon viel früher seine Vorbereitungen getroffen hat.

00:05:52: Der hat schon im Sommer hin und wieder eine Postkarte aus dem Urlaub geschickt.

00:05:56: Und das durfte natürlich auch nicht vergessen werden, denn die Kinder haben sich da auch wirklich dran erinnert und haben auch gesagt, hey, wo ist der Weihnachtswichtel?

00:06:05: Ist der nicht in Urlaub?

00:06:06: Warum schickt er uns keine Postkarte?

00:06:08: Das haben die dann spätestens gefragt, wenn sie aus ihren eigenen Urlauben wieder zurückgekommen sind.

00:06:13: Natürlich darf da auch der obligatorische Besuch vom Nikolaus nicht fehlen, der dann in Persona am Nikolausabend vorbeischaut.

00:06:21: Natürlich das Christkind, das darf auch nicht fehlen.

00:06:24: Der Heiligabend, der erste und zweite Weihnachtsfeiertag, die entweder bei einem selbst anstatt finden und oder bei ... jeweiligen Familienmitgliedern, plus die Weihnachtsfeiern von allen vier Kindern und einem selbst, die man noch besucht hat, plus noch der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt mit dem Treffen der einen oder anderen Bestie, mit der man noch Geschenke ausgetauscht hat.

00:06:45: Also zusammengefasst kann man sagen, dass sich da in den letzten Jahren doch tatsächlich ziemlich viele Traditionen oder aus meiner Perspektive To-dos angesammelt haben, die unbedingt entschlagt werden wollten.

00:07:00: Denn um dem treu zu bleiben, was ich eingangs eben selbst gesagt habe, was ist denn eigentlich Ziel dahinter?

00:07:06: Ziel ist es für mich persönlich, Zeit mit meinen Liebsten zu verbringen.

00:07:11: Und meine Kinder sollen natürlich auch Werte vermittelt bekommen.

00:07:14: Und das ist meine Aufgabe, meinen Kindern Werte zu vermitteln.

00:07:18: Und ich muss wirklich sagen... Der Wert des Überkonsums unter Überbeschäftigung und der pausenlosen Reizüberflutung ist nicht das, was ich mir für meine Kinder wünsche.

00:07:29: Jedenfalls hat es für mich alles nach der perfekten Wegstrecke dorthin ausgesehen, wenn wir das nicht irgendwie verändern.

00:07:37: Und tatsächlich war da eines der ersten Dinge, die mir da in den Kopf gekommen sind, als ich überlegt habe, was muss denn wirklich nicht sein, so wie es jetzt aktuell ist, der Weihnachtswichtel.

00:07:48: Da ... haben meine Kinder sich auch total gut darauf eingelassen, als wir darüber gesprochen haben, hey, schaut mal Leute, der Wichtel, der kommt jetzt nicht mehr jedes Jahr vorbei.

00:07:57: Es gibt ja auch noch so viele andere Familien, die gerne Besuch von ihm haben wollen.

00:08:01: Deswegen kommt der Wichtel jetzt jedes zweite Jahr zu uns.

00:08:05: Und in dem anderen Jahr besuchte er einfach im Wechsel immer eine andere Familie.

00:08:10: Und wenn er dann da ist, dann dafür richtig.

00:08:12: Denn in den vergangenen Jahren war es einfach hin und wieder so stressig für mich, dass ... der Wichtel total untergegangen ist und dann gar nicht so richtig zum Leben erweckt wurde, was ich voll schade fand.

00:08:24: Und was mir auch absolut aufgefallen ist, bei den Dingen, die ich absolut verändern wollte, war die Black Week.

00:08:32: Ging euch das auch so in der Vergangenheit, dass ihr für diese Zeit oder auch um generell Weihnachtsgeschenke zu shoppen in der Vergangenheit extra Urlaub genommen hattet?

00:08:43: Auf jeden Fall war das bei mir absoluter Standard.

00:08:47: Insbesondere bei der Black Week habe ich mir vorgenommen in der Vergangenheit, das will ich so nicht mehr machen.

00:08:53: Denn nicht nur, dass diese Zeit, diese Rabatt-Bombardierungswoche einfach so den harten Überkonsum gefördert hat bei mir zu Hause.

00:09:05: Ich mein, wir alle wollen unseren Liebsten ja gerne was Gutes tun, Freude schenken und sehen dann in dieser Zeit, oh.

00:09:13: Ja, eigentlich wusste ich gar nicht, dass ich das brauche, aber jetzt steht es trotzdem hier zu Hause, weil wir gedacht haben, hey, darüber würden sich meine Lieben noch freuen.

00:09:21: Das könnte denen noch gefallen.

00:09:23: Und schwupp die Wupp hat man einfach einen so hohen Geschenkeberg, dass man den Weihnachtsbaum darunter gar nicht mehr erkennen kann.

00:09:32: Und davon wollte ich einfach wegkommen.

00:09:34: Denn nicht nur, weil ich in den vergangenen Jahren einfach so sehr gelernt und gespürt habe, wie wichtig das einfach ist, zusammen zu sein und wie wertvoll gemeinsame Zeit einfach ist.

00:09:44: Ich möchte ja auch, dass meine Kinder das lernen.

00:09:46: Und wenn ich einfach sowas wie Geschenke und übermäßige Reize so sehr selbst in den Fokus stelle, werden sie es nicht lernen.

00:09:56: Also nehme ich definitiv seit dem letzten Jahr keinen Urlaub mehr, um entweder die Black Week zu bedienen oder auf andere Art und Weise den ganzen Tag damit zu verbringen, Weihnachtsgeschenke zu shoppen.

00:10:08: Denn das fand ich auch selbst, wenn es nur ein Tag sein würde, ultra anstrengend.

00:10:13: Hab ich keine Lust mehr drauf.

00:10:15: Und da interessiert mich auch total, wie ihr das macht.

00:10:17: Also habt ihr da vielleicht ein ultra heißen Tipp, wie ihr dabei vorgeht, wenn ihr Weihnachtsgeschenke für eure Liebsten besorgt.

00:10:24: Vielleicht habt ihr ja noch eine riesengroße Familie im Hintergrund, die ihr versorgen müsst und habt auch gar keine andere Option als euch Urlaub zu nehmen.

00:10:32: Vielleicht besorgt ihr die Geschenke aber auch schon das ganze Jahr über und versteckt die irgendwo.

00:10:37: Da muss ich aber sagen, wenn ich so was gemacht habe, Ist es mir total in Vergessenheit geraten und dann habe ich irgendwann irgendwo irgendwelche Geschenke gefunden und habe mich gefragt, wann und wofür und warum habe ich das denn bitte schön gekauft?

00:10:51: Ja, also ist bei mir absolut nicht geeignet die Maßnahme.

00:10:55: Lasst mich aber unbedingt gerne wissen, ob ihr da vielleicht noch irgendwelche Geheimen... Tricks und Tipps für mich habt.

00:11:01: Ich habe aber noch einen absolut heißen Trick bzw.

00:11:04: Tipp für euch, wenn ihr entspannt durch die Weihnachtszeit kommen wollt und zwar stellt bitte unbedingt vor der Weihnachtszeit eure E-Mail-Benachrichtigungen am Handy aus.

00:11:16: Ich schau da nur noch eins, zwei Mal am Tag rein in dieser Jahreszeit, denn die Black Week.

00:11:21: kündigt sich natürlich auch an durch absolut unfassbar viele Newsletter.

00:11:27: Ich konnte es nicht mehr hören und sehen.

00:11:29: Das hat sich schon angefühlt, wie der Besuch in so einem Casino.

00:11:33: So würde ich mir vorstellen, wenn du dann den Hauptgewinn geknackt hast und es dann die ganze Zeit bing, bing, bing, bing macht.

00:11:39: Das war so unfassbar anstrengend, dass ich es jetzt einfach sehr genieße.

00:11:44: all den Trubel nicht mehr zu haben und ein oder zweimal am Tag das dann alles zu überfliegen und zu sehen oder auch nicht zu sehen, was dann da Wichtiges reingetrodelt ist an E-Mails.

00:11:53: Und nein, Black Week Newsletter gehören an der Stelle für mich zumindest nicht mehr dazu.

00:11:58: Was ich da auch noch total hilfreich fand, war den Adventskalender tatsächlich zu entschlacken.

00:12:06: Da muss ich auch sagen, seit ich vier Kinder habe, schon aufgehört damit jedes Adventskalendertütchen für alle meine Kinder selbst zu malen.

00:12:18: Kennt ihr diese Butterbrot-Tüten, diese weißen?

00:12:20: Da hab ich jedes Jahr für meine Kinder einen kompletten Adventskalender für jedes einen eigenen, vierundzwanzig-Tütchen handgemalt.

00:12:31: Und die Motive, ich fand die richtig toll, das hat mir so viel Spaß gemacht.

00:12:36: Aber als mein viertes Mäuschen dazugekommen ist, war mir das dann ... nicht zu viel, ich hatte einfach die Zeit nicht mehr.

00:12:44: Da hat es mir wirklich so im ersten Jahr gefehlt und ich habe gedacht, boah, wie gerne würde ich das machen?

00:12:50: Kram dann aber tatsächlich überhaupt nicht dazu und dann hat sich es irgendwie von selbst erledigt.

00:12:54: Im Jahr darauf hat keiner danach gefragt und ich hatte dann eben für dieses Jahr, als ich keine Möglichkeit hatte, den selbst zu malen, dann schon so einen schönen Wiederverwertbahn geholt, dass der sich dann bei uns über Jahre etabliert hatte.

00:13:09: Ja, und den hab ich dann ja auch für alle vier und dann irgendwann für alle drei Kinder, weil meine große, die Mariella ja irgendwann auch ausgezogen war, reichlich befüllt, mit allerhand kleinen Geschenken und dann im Wechsel so kleine Süßigkeiten.

00:13:23: Messen möchte, der stand in keiner Relation zu einander.

00:13:28: Denn meine Kinder, die haben sich nicht so ... Wirklich darüber gefreut, denn da waren halt auch immer mal so nützliche Dinge drin.

00:13:35: So was wie kleine Haargummis oder Radiergummis und ja, so Stifte.

00:13:41: Sachen, die schon irgendwie auch cool waren, weil sie fancy Farben hatten oder weil das irgendwie mega coole Radiergummi gewesen sind.

00:13:48: Und dann im Wechsel Schokolade.

00:13:50: Aber die fanden es irgendwie nicht so lange so cool, wie ich mir halt Gedanken gemacht hatte im Vorfeld und auch gebraucht habe, den ganzen Spaß einzukaufen.

00:13:58: Mal davon abgesehen, dass das auf Dauer bzw.

00:14:02: in Summe auch ziemlich teuer ist.

00:14:05: Also habe ich dann daran, was verändert.

00:14:07: Und nein, ich bin hier nicht wieder cringe mit dem Rotstift rumgelaufen und habe Weihnachten komplett zusammengestrichen und gesagt, das ist mir zu stressig, hier gibt es nichts mehr.

00:14:16: Ich wollte einfach was Sinnvolleres daraus machen und habe dann zwar schon noch kleine Geschenke verschenkt, das dann aber verknüpft mit beispielsweise Nikolaus, das dann im Stiefel selbst, dann eher Nüsse, Schokolade und Früchtlinge gewesen sind und dafür im Adventskalender dann vielleicht eine kleine Tonifigur gewesen ist für die Kinder jeweils.

00:14:37: oder was sie denn sonst so gebrauchen konnten.

00:14:40: Mariela war schon viel zu alt für Chunni Figuren, die hat dann vielleicht einen schönen Roman bekommen, ein schönes Buch.

00:14:45: Und die Schokolade im Wechsel gab es dann natürlich auch noch, aber diese beiden Dinge habe ich dann ergänzt mit noch zwei weiteren Sachen.

00:14:53: Und zwar haben wir dann immer im Wechsel noch eine Aktivität und eine Geschichte zu lesen dazu gepackt, denn... Mir war wichtig, dass uns allen in Erinnerung bleibt, dass wir an Weihnachten oder um die Weihnachtszeit herum gemeinsame Zeit verbringen.

00:15:09: Und damit konnten wir das ganz gut verknüpfen, denn wir wollten ja ohnehin gerne Schlittschuh laufen oder auf den Weihnachtsmarkt oder nochmal gemeinsam Plätzchen backen.

00:15:18: Und eben diese Aktivitäten sind dann mit eingeflossen in den Adventskalender und so konnte ich das Ganze dann ein bisschen mehr entspannen und entschlacken.

00:15:27: und auch dann alle vier Tage auf jeden Fall eine gemeinsame Weihnachtsgeschichte zu lesen und dabei nochmal Plätzchen zu essen und Tee zu trinken, hat uns allen auf jeden Fall gut getan.

00:15:38: Und uns in dieser nicht mehr ganz so hektischen, aber doch noch ein bisschen aufregenden Zeit ein bisschen näher zu bringen.

00:15:45: Und das haben wir dann ganz gut in den Wechsel gebracht, eben mit den anderen beiden Sachen, sodass alles alle vier Tage in netter Reihenfolge stattgefunden hat.

00:15:54: Und meine Kinder fanden das echt ziemlich cool.

00:15:57: Bis auf eine Sache, da hat die Laura sich dann beschwert.

00:16:02: Da ging es um so eine Aktivität.

00:16:03: Da hatte ich dann aufgeschrieben, wir machen jemand anderem eine Freude.

00:16:08: Die hat das Kärtchen gelesen und dann gesagt, was?

00:16:11: Das ist doch mein Adventskalender.

00:16:13: Warum soll ich jemand andem eine Freude machen?

00:16:16: Also an der Stelle ist dieser Gedanke ein bisschen in den falschen Hals gekommen.

00:16:24: Sie hat dann aber, als wir die Aktivität gestartet haben, echt Spaß dran gehabt.

00:16:29: Und tatsächlich war das dann auch eine Kleinigkeit.

00:16:32: Wir haben einen ganz lieben Freund von uns zu einem Abendessen eingeladen.

00:16:35: Und das hat den Kindern dann auch im Nachhinein so viel Spaß gemacht, dass sie sich jetzt dieses Jahr immer noch daran erinnert haben und schon sehr darauf freuen, diese Aktivität.

00:16:45: wiederzuleben und haben auch gesagt, da wollen wir uns aber Gedanken machen, was wir dieses Mal machen können.

00:16:50: Und da bin ich auch so gespannt und so voller Vorfreude eben auf dieses Event.

00:16:55: und genau das habe ich mir auch gewünscht.

00:16:57: Und da will ich an der Stelle tatsächlich auch nicht zu sehr nostalgischen Erinnerungen schwelgen, aber erinnert ihr euch noch an diese ganz, ganz alten Old School Adventskalender.

00:17:07: War das nicht cool, als wir einfach früher diese Schokoladenadventskalender jeden Tag geöffnet haben, wo es auf einem Diner vier großen Stück Pappe, ein Türchen gab zum Eindrücken und wir ein Stück Schokolade rausgeholt haben.

00:17:22: Und dann gab es ja noch den Vorreiter davon, wo es dann einfach diese Bildchen gab, die man sich jeden Tag anschauen konnte.

00:17:28: Das waren tatsächlich noch Zeiten.

00:17:30: Und da muss ich auch mal sagen, an der Stelle die Erwartungen... die setzen wir Eltern ja fest.

00:17:37: Und die schrauben wir ja als Eltern jedes Jahr immer höher und höher und höher.

00:17:43: Und da frage ich mich, wie groß der Adventskalender denn irgendwann noch sein darf.

00:17:46: Und da muss ich wirklich sagen, dass ich sehr, sehr glücklich darüber bin, dass es auch kein großer Kampf gewesen ist bei mir zu Hause, sondern dass meine Kinder das wirklich ... überraschend gut angenommen haben.

00:17:57: Es hat mich echt riesig gefreut.

00:17:59: Aber da gibt es natürlich auch die Dinge, da verstehe ich so überhaupt gar keinen Spaß.

00:18:04: Da wird kein Rotstift angesetzt, da wird nichts reduziert, da wird nichts eingespart, denn was mir wirklich, wirklich wichtig ist an der Weihnachtszeit, ist ein unfassbar leckeres und frisches Weihnachtsessen.

00:18:18: Tatsächlich habe ich vor zwei Jahren auch gerade an Weihnachten kurz davor so Den Rappel gab.

00:18:25: mir war alles so zu viel, dass ich gesagt habe, okay, ich kann dieses Jahr einfach kein frisches Essen auf den Tisch stellen.

00:18:33: Ich bin einfach richtig fertig und platt.

00:18:35: Ich habe keine Energie mehr.

00:18:37: Und was ich da gemacht habe, bleibt mir auch lange in Erinnerung als Ansporn dafür, dass es einfach immer frisches Essen gibt.

00:18:46: Denn ich habe dann... Rotkohl aus dem Glas geholt und ich verurteile das Zeug nicht.

00:18:51: Ich finde es sogar echt lecker.

00:18:52: Ich esse es zwischendurch schon auch echt gerne.

00:18:55: Aber an Weihnachten gehört es für mich persönlich dann dazu.

00:18:58: Und wie gesagt, da verstehe ich halt einfach an der Stelle keinen Spaß, das eben selbst zu machen.

00:19:04: Denn ich mache da keinen Zehn-Gang-Menü mehr.

00:19:08: Das habe ich auch schon mal gemacht.

00:19:09: Da habe ich wirklich zehn Gerichte auf den Tisch gestellt.

00:19:14: für keine riesengroße Familie.

00:19:16: Da waren wir zu viert.

00:19:19: Aber es gehörte einfach zu der Tradition dazu.

00:19:22: Da hab ich auch schon wieder runter reduziert.

00:19:24: Aber es gehört einfach dazu, ein leckeres Hauptmenü zu essen.

00:19:30: Und es muss einfach frisch sein.

00:19:33: Das kann ich einfach nicht anders.

00:19:34: Und das macht mir auch riesig viel Spaß.

00:19:37: Und ehrlich gesagt lieb ich es auch, total mit Freunden so ein Weihnachtsresteessen zu machen, an irgendeinem Tag danach, wo es natürlich noch lecker schmeckt.

00:19:46: So am ... ... XXV.

00:19:48: oder XXVI.

00:19:50: habe ich mich in den vergangenen Jahren nämlich auch langsam traditionsgemäß mit Freunden getroffen, wo wir unser aller Weihnachtsreste ... von unserem eigenen Weihnachtstisch dann mitgebracht haben, uns zusammengesetzt haben und einfach mit oder ohne unseren Kindern dann einfach noch mal gegessen haben.

00:20:07: Und es hat so viel Spaß gemacht.

00:20:09: Kann ich echt nur empfehlen, ich hoffe, ihr habt auch so coole Weihnachtstraditionen.

00:20:14: Und nein, es ist natürlich nicht so, dass es nur ein richtig gibt.

00:20:19: Tatsächlich muss natürlich jeder in seinem richtig leben, wozu ich heute an der Stelle einfach lediglich anstoßen wollte es.

00:20:27: Wenn ihr merkt, es ist euch zu viel, gibt es da echt einige Stellschrauben, an denen man ansetzen kann, um Dinge zu verändern.

00:20:34: Und manchmal ist es echt ziemlich cool, neue Sachen auszuprobieren.

00:20:38: Ich persönlich hatte an der einen oder anderen Stelle auch echt Respekt davor, ob ich da nicht dem größeren Shitstorm begegne, als mir lieb ist.

00:20:46: Tatsächlich ist hinten raus echt alles gut gegangen.

00:20:49: Meine Kinder und ich auch ... Wir freuen uns dieses Jahr richtig auf die Weihnachtszeit.

00:20:55: Da stresst mich nicht mehr zu wissen, da steht für jedes Kind und für mich nur eine Weihnachtsfeier an.

00:21:01: Weil wir uns da vorgenommen haben, das ist optional.

00:21:05: Wenn wir merken, uns geht's hier oberkant, das ist zu viel für uns.

00:21:09: Skippen wir die Dinge kurzfristig.

00:21:12: Selbst wenn wir jede Weihnachtsfeier skippen, dann ist das so.

00:21:16: Dann finden wir eine andere Option, unseren Liebsten eine wunderschöne Weihnachtszeit zu wünschen.

00:21:21: und wissen auch, dass wir zu jeder anderen Zeit im Jahr auch noch schöne Momente miteinander verbringen können.

00:21:28: Und auch der Adventskranz und die Weihnachtsdeko stressen mich jetzt im Vorfeld überhaupt nicht mehr, weil es auch überhaupt nicht schlimm ist an der Stelle, wenn der Adventskranz auch erst einen Tag nach dem ersten Advent stehen würde und meine Kinder Hauptsache mitmachen können.

00:21:48: Und vor allem haben meine Kinder im letzten Jahr auch deutlich gemerkt, hey, wir haben dieses Jahr so viel Kuschelzeit wie schon lange nicht mehr verbracht um die Weihnachtszeit.

00:21:58: Den ist nämlich auch bewusst gewesen, dass ich oft einfach nur dabei war, Dinge zu erledigen, total gestresst war, hin und her geflitzt bin, kaum ansprechbar war.

00:22:07: Und das ist auch einfach etwas, was mir unfassbar wichtig ist, dass meine Kinder merken, es geht um die gemeinsame Zeit.

00:22:14: Und deswegen finde ich es auch so wichtig.

00:22:16: noch mal eine Erinnerung zu rufen, was ich am Anfang dieser Episode gesagt habe.

00:22:20: Es macht Sinn, nicht nur um die Weihnachtszeit auf solche wichtigen Ereignisse zu schauen.

00:22:25: Auch bei Geburtstagen oder Osterfeiertagen oder all den anderen Festen, die uns persönlich wichtig sind, geht es vielmehr darum, gemeinsame Erinnerungen zu schaffen als die Geschenke, an die sich in fünf Jahren kein Mensch mehr erinnern wird.

00:22:41: Und natürlich würden mich eure Erfahrungen da wieder sehr interessieren.

00:22:44: Und wie gesagt, vielleicht habt ihr coole Tipps und Tricks für mich, die ich noch aufgreifen kann.

00:22:49: Ich bin auch sehr gespannt darauf, welche Dinge ihr vielleicht verändern werdet im Laufe der nächsten Zeit.

00:22:57: Und werdet jetzt erst mal ein paar Spekulatius und einen schönen heißen Tee trinken und essen gehen.

00:23:03: Wünsche euch auf jeden Fall eine wundervolle Adventszeit.

00:23:08: Wir hören uns und bis nächstes Mal hier hinten!

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